Westfalen-Blatt | Schule mit realem Nutzen | Donnerstag, 12. Oktober 2017

Schule mit realem Nutzen

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Neue Westfälische | Schüler entwickeln Marketingstrategie | Dienstag, 10. Oktober 2017

Schüler entwickeln Marketingstrategie

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Neue Westfälische | Studierende gehen innovative Wege | Dienstag, 27. September 2016

Studierende gehen innovative Wege

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Westfalen-Blatt | Dreidimensionale Wirtschaftskonzepte | Montag, 26. September 2016

Dreidimensionale Wirtschaftskonzepte

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Neue Westfälische | Promotion für die Schokopraline | Dienstag, 30. September 2015

Studierende entwickeln Projekte für regionale Unternehmen. Die Ergebnisse werden am Econ-Tag vorgestellt

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Westfalen-Blatt | Wie Frauen und Männer naschen | Montag, 28. September 2015

Projektarbeiten nutzen regionalen Unternehmen

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Neue Westfälische | Mit Hühnern und Eichhörnchen zum Erfolg | Donnerstag, 2. Oktober 2014

Mit Hühnern und Eichhörnchen zum Erfolg
Vermarktung mit Huhn und Ei: Die Projektgruppe mit dem Untemehmer (v. 1.) Svenja Wolf, Carina Stukenbrock, Jennifer Kuklok, Manuel Müller, Ralf Müller und Alicja Ratajszczak.

Projektarbeiten nutzen regionalen Unternehmen

Brackwede. Was machen vier Hühner in einer kaufmännischen Schule? Sie waren Gegenstand eines Marketingprojektes von Studierenden der Wirtschaftsfachschule am Rudolf-Rempel-Berufskolleg. "Wir machen das Haushuhn wieder salonfähig", erklärte Manuel Müller, einer der Studierenden, der die Ergebnisse seines Marketingprojektes in einem phantasievoll ausgestalteten Klassenraum vorstellte.

Müller erklärte, dass es in seinem Projekt, das er mit vier Mitstudierenden bearbeitet hat, um die Vermarktung und Vertriebsstrategien eines mobilen Hühnerhauses ging. Auf dem Parkplatz direkt vor dem Klassenraum gackerten beispielgebend die Hühner zufrieden in dem Modellgehege. Dazu wurden auf Tafeln und Flyern die Inhalte und Ergebnisse des Projektes übersichtlich dargestellt. 

Insgesamt 20 Projekte wurden beim Econ-Tag unter dem Motto "Mit Kompetenz zum Erfolg" der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Studierenden bearbeiten auf dem Weg zum staatlich geprüften Betriebswirt in ihrem zweiten Ausbildungsjahr ein praktisches Projekt mit einem Unternehmen aus der Region. 320 Stunden Arbeit steckten für jeden Studierenden in der Planung und Umsetzung.  

Über die Gänge des Berufskollegs schlurfte auch ein überdimensionales Eichhörnchen, das zur Präsentation eines Markteinführungskonzepts des neuen Nusslikörs der Firma Peahler Markenspirituosen aus Rietberg gehörte. Andere Projekte befassten sich beispielsweise mit der Einführung einer Fairtrade-Kollektion auf dem Heimtextilmarkt oder auch eines umweltschonenden und mitarbeiterfreundlichen Industriereinigers in der Druckindustrie. Auftraggeber Reinhart Dortschy aus Brackwede betonte, dass insbesondere die Kundenbefragung durch die Studierenden für seine Firma zu hochinteressanten neuen Erkenntnissen geführt habe.

"Besonders erfreulich ist es, dass viele Ergebnisse unserer Projekte direkt in den auftraggebenden Projektunternehmen umgesetzt werden", sagte Petra Getfert, Lehrerin und Koordinatorin des Econ-Projekttages. "Das unterstreicht die Wertschätzung der Arbeit der Studierenden und die des Berufskollegs. Die Projektarbeit bringt damit wertvolle neue Erfahrungen, erweitert das Qualifikationsprofil und erzeugt nachhaltige Ergebnisse."  

Die Bedeutung der Projekte wurde auch von Bürgermeisterin Karin Schrader gewürdigt. Sie trügen sowohl zur Fachkräftequalifizierung als auch zur Unterstützung der heimischen Wirtschaft bei, betonte Schrader. 

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03 - Bielefeld Süd, Donnerstag 02. Oktober 2014

Westfalen Blatt | Marketing für das Federvieh | Dienstag, 30. September 2014

Neue Westfälische | Wutlöwe auf Marketingmission | September 2013

Westfalen-Blatt | Projekte erleichtern Einstieg in den Beruf | September 2013

100 Studenten stellen 31 praxisorientierte Konzepte vor

Brackwede (pan). Beim Econ-Tag am Rudolf-Rempel-Berufskolleg drehte sich alles um die praxisorientierte Seite der Ausbildung. Mehr als 100 Studenten der Fachschule für Wirtschaft in der Ausbildung zum staatlich geprüften Betriebswirt stellten 31 Projekte vor, die sie mit Partnern aus der heimischen Wirtschaft durchgeführt  haben. Die Studenten des Rudolf-Rempel-Berufskollegs erarbeiteten dabei mit fachlicher Begleitung praxisrelevante Marketingkonzepte, Problemlösungen im Arbeitsfeld Rechnungswesen/Steuern, personalwirtschaftliche Lösungen sowie Konzepte im Gesundheitswesen.

Unter anderem waren das ein Projekt zur Steigerung der Attraktivität von Ausund Weiterbildungen bei Jugendlichen unter Einsatz moderner Medien für die Industrie und Handelskammer (IHK) Bielefeld sowie ein Marketing- und Kommunikationskonzept zur Steigerung der Entbindungsrate am Klinikum Halle. »Unsere Gruppe hat sich zum Beispiel um die Zielgruppenanalyse beim Süßwarenhersteller Storck gekümmert«, erzählt Teilnehmerin Sandra Munoz Gonzalez.

Den Kontakt zu den Firmen mussten die Studenten selbst herstellen und sich bei ihnen bewerben. Ein Jahr lang haben sie dann neben ihrer Arbeit und dem Studium ihre Projekte voran getrieben. »Auch wenn wir nicht jede im Projekt vorgeschlagene Maßnahme ergreifen werden, so hat die Arbeit der Studenten uns für bestimmte Probleme sensibilisiert «, sagt Storck-Personalleiter Ralf Heidmann.

Westfalen-Blatt | Arminia soll Umsatz sprudeln lassen | Donnerstag, 7. Februar 2013

Studenten des Rudolf-Rempel-Berufskollegs entwickeln Marketingstrategien für Mineralwasser-Produzenten

Von Klaus-Peter S c h i l l i g

B o r g h o l z h a u s e n / B i e l e f e l d (WB). Welcher Arminia-Fan hätte nicht gern ein schmuckes Trinkglas mit dem Logo seines Lieblingsclubs? Der Borgholzhausener Getränkehersteller Marienbrunnen will jetzt versuchen, durch die kleine Beigabe beim Wasserkauf Umsatz und Bekanntheitsgrad zu steigern.

Das Glas mit der Arminia-Fahne und dem Schriftzug Marienbrunnen, beides dezent eingraviert, ist Teil eines Projektes, das vier Studenten der Betriebswirtschaft am Brackweder Rudolf-Rempel- Berufskolleg entwickelt haben. Sie nutzen dabei die Sponsorenrolle des Traditionsunternehmens beim Fußball-Drittligisten.

Im Rahmen der Erfolgskontrolle soll auch die Frage untersucht werden, inwieweit sich das Sponsoring bei Arminia für das Borgholzhausener Unternehmen bezahlt macht – vor allem in Bezug auf Bekanntheitsgrad und Umsatz. Christoph Schwientek, Christopher Parohl (beide aus Halle), Ann-Theres Hagenhoff aus Delbrück und Isabelle Rogge aus Steinhagen-Brockhagen absolvieren zurzeit ein dreijähriges berufsbegleitendes Abendstudium mit der Fachrichtung Absatzwirtschaft/ Marketing. Für ihr etwa ein Jahr dauerndes Projekt, das am Ende etwa den Stellenwert einer Bachelor-Arbeit hat, fanden sie bei der Marien-Getränke GmbH offene Ohren.

Seither arbeiten sie eng mit Vertriebsleiter Benjamin Kulemann zusammen. Das Ziel ihrer Arbeit ist genau umrissen: Feststellung und Steigerung der Wirksamkeit des Sportsponsorings beim DSC Arminia Bielefeld (seit Juli 2010) sowie die Steigerung des Bekanntheitsgrades und des Absatzes von Marienbrunnen.

Am Anfang des Projekts stand eine Umfrage: Schon zwei Stunden vor dem Drittliga-Spiel zwischen Arminia und Wacker Burghausen (3:0) am 24. November interviewten die vier jungen Menschen mehr als 370 Alm-Besucher. Immerhin 43 Prozent der Befragten wussten, dass Marienbrunnen zu den Arminia-Sponsoren gehört. Beim Absatz steht der Borgholzhausener Getränkehersteller Marienbrunnen auf Platz sechs in Ostwestfalen-Lippe. Auf dem Fragebogen wurden die Arminia-Fans auch nach anderen Wassermarken gefragt, um zu ermitteln, wann der Name Marienbrunnen genannt wird.

Beim Bekanntheitsgrad sehen die vier Studenten noch Verbesserungsmöglichkeiten. Deshalb haben sie zwei Aktionen geplant. Nachdem sie den Einzelhandel selbst abgeklappert und geworben haben, sollen die Kunden vom 4. Februar an in teilnehmenden Märkten zu jeder gekauften Kiste Marienbrunnen das Arminia-Glas gratis bekommen. Das Glas haben die Studenten ebenfalls selbst entworfen. »Im Handel erfahren wir immer wieder starke Resonanz auf unser Sponsoring. Beim Endverbraucher kommt es noch nicht so an«, sieht auch Vertriebsleiter Benjamin Kulemann noch Luft nach oben.

Die zweite Aktion im Zuge des Projekts startet im April. Dann wird als Sonderedition ein echtes »Fanwasser« in die Getränkemärkte gebracht, verbunden mit einem Gewinnspiel. Die Flaschen- Etiketten werden wieder die Verbindung zum DSC Arminia Bielefeld zeigen.

Haller Kreisblatt | Studenten kurbeln die Wirtschaft an | Mittwoch, 30. Januar 2013

Sie wollen Bekanntheitsgrad der Piumer Firma Marien Brunnen steigern

Borgholzhausen. Vier Studenten aus Halle und Brockhagen wollen der Firma MarienBrunnen in Borgholzhausen unter die Arme greifen und in der Region den Bekanntsheitsgrad des Traditions-Getränkeherstellers steigern. „Es wäre toll, wenn wir am Ende unseres Projektes den Bekanntheitsgrad auf nahezu 100 Prozent steigern könnten“, sagen die vier.

Die Studenten absolvieren eindreijähriges Abendstudium am Rudolf-Rempel-Berufskolleg inBielefeld mit der FachrichtungAbsatzwirtschaft/Marketing und haben als Projektpartner denMineralbrunnen, die Firma MarienGetränke, kontaktiert, die sofort begeistert war.

Neben ihrem normalen Arbeitsalltag und dem Studium betreuen sie nun auch u?ber ein Jahr dieses Projekt. Ziel ist die Feststellung und Steigerung derWirksamkeit des Sportsponsorings bei Arminia Bielefeld, sowie die Steigerung des Bekanntheitsgrades und Absatzes bei der Piumer Firma »Marien Brunnen«.

Gleich zwei Schwerpunkt-Aktionen haben die vier Studenten für das Jahr geplant. Einmal wird es für die Kunden der Piumer Firma ein eigens von ihnen designtes Wasserglas als kostenlose Zugabe geben. Darauf steht »Marien Brunnen – OffiziellesMitglied der DSC-Stammelf«. Denn die Tatsache, dass der imVergleich zu seinen Konkurrenten noch kleine Getränkehersteller offizieller Sponsor des Fußballvereins Arminia Bielefeld ist,wollen die vier nutzen,umMarienBrunnen noch bekannter zumachen.

Begonnen hat die Arbeit für das Projekt bereits im vergangenen Jahr. Da sind die Studenten mit hunderten von selbst entwickelten Fragebogen losgezogen und haben im Bielefelder Stadion die Fans befragt. Zwei Stunden lang und natürlich noch vor dem Spiel lief die Aktion und anschließend konnten immerhin 370 Fragebogen ausgewertet werden. Die Studenten stellten fest, dass Marien Brunnen bei den in der Region bekannten Mineralwasser-Marken an Platz sechs steht. Das ist ihrer Meinung nach noch stark steigerungsfähig. Und es wussten gut 43 Prozent der befragten Personen, dass Marien Brunnen einer der Sponsoren von Arminia Bielefeld ist.

„Wir prüfen die Wirksamkeit des Sponsorings“ Student Christoph Schwientek, er hat sich auch mit dem Haller Kreisblatt in Verbindung gesetzt: „Ziel unseres Projektes ist, zunächst einmal die Wirksamkeit des Sponsorings festzustellen und dann den Bekanntheitsgrad von Marien Brunnen und damit letztendlich auch den Absatz dort zu steigern.

“Die erste Aktion mit dem besonderen Wasserglas startet bereits am 4. Februar bei den teilnehmenden Getränkehändlern. Das sind allein in Bielefeld schon an die 30, die mitmachen. Bei der zweiten Aktion soll ein eigenes Fan-Wasser kreiert werden und dazu gibts dann auch noch ein Gewinnspiel.

Der heimische Getränkehersteller befindet sich übrigens weiterhin im Aufwind. Nach Eigentümer- und auch Geschätsführungswechsel musste MarinenBrunnen 2004 Insolvenz anmelden. Da waren nicht einmal mehr 20 Mitarbeiter dort beschäftigt, wir berichteten darüber. Doch dann gings mit neuem Eigentümer und Geschäftsführung wieder aufwärts. Inzwischen wurde für mehrere Millionen eine PET-Abfüllanlage aufgebaut, die Geschäfte der über 100 Jahre alten Piumer Firma laufen wieder, die Belegschaft ist auf 50 Mitarbeiter gewachsen. Ansprechpartner von MarienBrunnen für die Studenten ist unter anderem Vertriebsleiter Benjamin Kulemann. Er betont: „Wir von der Firma sind nur beratend und unterstützend tätig bei diesem Projekt.“ Alles, was dann tatsächlich gemacht und letztendlich erreicht werde, sei die Arbeit und der Erfolg der Studenten.

Seit 2004 sei es mit MarienBrunnen stetig aufwärts gegangen, so der Vertriebsleiter zur Situation des Getränkeherstellers. Inzwischen gebe es drei Standbeine: die Eigenmarke, die Abfüllung für andere Firmen und die Individualisierung. Ziel sei es, die Anlage noch weiter auszulasten. Bei der Eigenmarke sei man nicht den Weg über den Preis gegangen, sondern als kleiner Hersteller über die Qualität. Insbesondere die Biogetränke seien sehr hochwertig. Fu?r gute Restaurants liefert MarienBrunnen Getränke mit eigenenEtiketten. Das sei schon ab 1000 Flaschen möglich.

Neue Westfälische | Gemeinsam Zukunft gestalten | 03.10.2012

Studierende des Rudolf-Rempel-Berufskollegs präsentieren beim Econ-Tag Projektarbeiten

VON DOREEN KOSCHNICK

Brackwede. „Woran denken Sie, wenn Sie an die Textilien-Discount-Kette Kik denken?“ Diese und viele andere offene Fragen stellten Miriam Kleinbaum und Carolin Schlutter, Studierende des Rudolf-Rempel-Berufskollegs (RRB) bei einer Kundenzufriedenheitsanalyse aktuellen und potentiellen Kik-Käufern in Bielefeld, Gu?tersloh und Osnabru?ck. Das betriebswirtschaftliche Projekt mit dem Ziel der Imageverbesserung der Ladenkette war eines von 32 Unternehmenskonzepten (mitPartnern aus der heimischen Wirtschaft in Ostwestfalen-Lippe), die jetzt beim Econ-Tag (Economy Concepts/Unternehmenskonzepte) am RRB vorgestellt wurden. 

Die Studierenden der Brackweder Fachschule fu?r Wirtschaft in Ausbildung zum staatlich gepru?ften Betriebswirt haben dabei nicht nur im Team Arbeitsschritte und Projektziele festgelegt, sondern auch praxisrelevante Marketingkonzepte und Problemlösungen erarbeitet, Cross-Media-Analysen fu?r ein Unternehmen erstellt oder Konzepte zur Steigerung des Bekanntheitsgrades entwickelt. „Sie alle haben nachhaltiges Engagement gezeigt und viel Herzblut in ihre Projekte gesteckt“, erklärte Schulleiterin Christiane Wauschkuhn. Sie wu?nschte den Studierenden, dass möglichst viele Projektideen realisiert werden können und dankte den auftraggebenden Unternehmen fu?r die zeitliche und  finanzielle Unterstu?tzung der Projekte und die Wertschätzung schulischer Weiterbildung.

Gastredner Martin Knabenreich, Chefredakteur von Radio Bielefeld, gab den Studierenden in einem Grußwort ebenfalls „ein paar Gedanken mit auf den Weg“. Er lobte vor allem die Leidenschaft, das Engagement und die Teamfähigkeit der Studierenden und zeigte sich beeindruckt davon, wie sie Beruf, Ausbildung, Projekte und Privatleben parallel organisieren.

Unter dem Motto „Gemeinsam die Zukunft gestalten“ präsentierten die Kollegiaten verschiedenste Projektarbeiten in den Schwerpunkten Absatzwirtschaft/Marketing, Personalwirtschaft, Spedition/Logistik, Management im Gesundheitswesen und Rechnungswesen/Steuern.

Mit der Ausbildung im Rettungsdienst befassten sich Beata Dylak, Britta Schweingruber, Nicole Ackmann und Sarah Robinson, die selbst von 2006 bis 2009 die Ausbildung zur Rettungsassistentin erfolgreich absolvierte. Fu?r eine Zufriedenheitsanalyse zur Ermittlung von Verbesserungspotentialen in der Ausbildung befragte die Projektgruppe 65 hauptamtliche Mitarbeiter und Auszubildende zur Attraktivität des Berufs, zu Strukturen, Abläufen, zur Organisation und Kommunikation oder zur körperlichen und psychischen Belastung.

Anschließend wurde der Handlungsbedarf ermittelt und ein Maßnahmenkatalog erstellt. Um konkrete Erfahrungen zu sammeln, war die Gruppe selbst fu?r zwöf Stunden im Einsatz. Der Geschäftsfu?hrer der Rettungsdienst Bielefeld gGmbH, Heiner Hofmann, zeigte sich vom Engagement der Studierenden beeindruckt. „Wir haben jetzt viel Verbesserungspotential auf dem Tisch“, sagte er, „einiges davon konnten wir bereits umsetzen.“ So ist zum Beispiel die Ausbildung in Form eines Katalogs verschriftlicht worden.

Andere Projekte befassten sich mit der „Optimierung einer Transportroute von Asien nach Europa“, der „Planung eines zweiten Geschäftssitzes“, der „Entwicklung eines Kommunikationskonzepts zur Mitgliedergewinnung“, der „elektronischen Archivierung von Belegen in der Finanzbuchhaltung“ oder dem „Leben und Altern in Augustdorf“.

Zu den Auftraggebern zählten Firmen wie Miele, Karstadt, Dachser, Steinmetz, Delius, Claas, die AOK und andere. Zahlreiche Besucher ließen sich beim Econ-Tag die verschiedenen Projekte erklären und zollten den ausgereiften Ideen und intelligenten Lösungen der Studierenden Respekt.

Crossmedia-Analyse

Im Bereich Marketing bezieht sich der Begriff „Crossmedia“ auf den parallelen und vernetzten Einsatz verschiedener Medien – Zeitung, Radio, Fernsehen, Internet – in einer Werbekampagne. Die Kombination aus Print- und Onlinemedien kann eine hohe Werbewirkung erzielen. Bei der Crossmedia-Analyse wird der Einfluss der einzelnen Kanäle untersucht. Aus den Ergebnissen eine Crossmedia-Analyse lassen sich konkrete Optimierungsempfehlungen formulieren, so dass die Kampagne noch wirksamer gestaltet werden kann. Eine mögliche Fragestellung bei der Analyse kann zum Beispiel sein: Durch welche Werbekanäle erreiche ich meine Zielgruppe am schnellsten?

Westfalen-Blatt | Die Grafik aus der Weinkiste | 2012

Studenten des Rudolf-Rempel-Berufskollegs präsentieren beim Econ-Tag die Ergebnisse ihrer Projektarbeit

Aus Westfalenblatt 2012